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ÜBER GERD BERGHOFER

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Foto: Oliver Heinl

Gerd Berghofers Leben ist von Erfahrung und Praxis geprägt. Nach der Mittleren Reife an der Städtischen Wirtschaftsschule Schwabach 1984 und einem Abstecher ins Handwerk folgte eine vom 15-monatigen Wehrdienst unterbrochene berufliche Orientierungsphase, die mit dem Berufsabschluss als Industriekaufmann endete. Seitdem und bis zu seiner Selbständigkeit war er im Vertrieb tätig. Die letzten neun Jahre lang für einen Laborgerätehersteller, der die chemische und pharmazeutische Forschung unterstützt. Er hat beruflich vieles gesehen und kennt auch durch seine deutschlandweiten Tourneen die Lebenswirklichkeit zahlreicher Menschen. Dieser unbezahlbare Erfahrungsschatz erdet ihn nach wie vor und gerade deshalb verstieg er, der aus einer Arbeiter- und Bauernfamilie stammt, sich nie im Elfenbeinturm, sondern blieb bodenständig.

​​Mit seinen Texten ging Berghofer zum ersten Mal 1998 an die Öffentlichkeit und gewann auf Anhieb kurz hintereinander zwei Preise. Dies war der Startschuss für eine Karriere, in der unzählige Texte entstanden und in Gedichtbände, Erzählungen, Romane, Biografien, Anthologien, Scetche, Theaterstücke, etc. mündeten. Für den Bayerischen Rundfunk schrieb er etliche Hörfunkbeiträge, meist Features. Im Jahr 2006 machte er sich als freiberuflicher Autor selbständig. Desweiteren ist er Kommunen bei der Erstellung und Optimierung ihrer Archivverzeichnisse und bei Projekten zur geschichtlichen Aufarbeitung sowie bei Texterstellungen behilflich.   

 

Wenn man ihn fragt, was ihm wichtig ist, so ist die altbekannte Antwort: dass ihm seine Neugier erhalten bleibt. Dass er Dingen nachspüren kann. Wichtig findet er auch die Bringschuld, die er bei Auftritten als Künstler gegenüber seinem Publikum hat. Nuschelnde Autoren haben ihn schon immer genervt. Ein Text hat eine Botschaft, die transportiert sein will. Berghofer nahm Schauspielunterricht und ließ seine Stimme ausbilden, spricht am liebsten frei und gilt nicht von ungefähr als exzellenter Redner.

​Etliche Hörbücher hat er eingesprochen. Tourneen führten ihn durch ganz Deutschland. Insbesondere Schulen wissen seine Programme sehr zu schätzen. Für ihn ist das ein Beitrag zur Hör- und Lesekompetenz. Seine klare Haltung gegen Rechtsextremismus ist bekannt. Sein Mut, als Autor auch schwierige Themen aufzugreifen, ebenso.

Seit dem Jahr 2013 schreibt Berghofer regelmäßig seine "Freitagsglosse", die zu einer Kolumne im Hilpoltsteiner Kurier wurde, und kommentiert darin das allgemeine Zeitgeschehen. Damit trifft er regelmäßig einen Nerv. Bei Interesse sehen Sie sich die Seite "Freitagsglossen" an.

Privat verbringt Berghofer seine Zeit am liebsten zuhause in Georgensgmünd - angesichts der vielen Reisen der Vergangenheit (oft 200 deutschlandweite Auftritte im Jahr, oft bis zu 10 Tage am Stück von daheim weg) verständlich. Er schätzt orientalisches Essen, kocht am liebsten selbst, hat eine Schwäche für Kichererbsen und Riesling und freut sich über nächtelange Gespräche über Gott und die Welt. Er mag keine Unaufrichtigkeit und auch nur selten Kuchen. Auch keine Ungerechtigkeit, selbst wenn er als Kommunalpolitiker weiß, dass man es nicht immer allen recht machen kann.

 

Ehrenamtlich engagiert er sich als Archivpfleger der Gemeinde Georgensgmünd, als Gästeführer und als Mitglied des Gemeinderats. Er sitzt regelmäßig in der Jury des Literaturwettbewerbs "Schreibe". Berghofer ist Mitglied in vielen örtlichen Vereinen. Er ist in zweiter Ehe mit seiner Frau Martina verheiratet, gemeinsam haben sie drei KInder, zusätzlich hat er zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe.

Wer noch mehr wissen will, kann sich über die Kontaktfunktion an Gerd direkt wenden.  

 

(Fred-Georg Behr)

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